Die Kasseler Website zur Rüstungsindustrie, zur Ent-Militarisierung und zur Konversion –
empfohlen von der DFG-VK Kassel / Nordhessen

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Lieber kriegsfaul als kriegstüchtig.
»Die Berufssoldaten werden [ . . . ] in ihren Büchern und in ihren Kollegs, in ihren Kirchen und in ihren Lesezirkeln davon sprechen, wie heilig, wie notwendig und wie edel der Krieg ist, sie werden das Sterben der andern loben, und wie süß es sei.«
Ignaz Wrobel (= Kurt Tucholsky), 6.10.1921, in: ‚Die Weltbühne‘ über den Ersten Weltkrieg, in dem die Mitglieder des Parlaments eben nicht an der Front waren.
»Was immer man auch sagen mag, unumstößlich ist, daß alle die genannten [Generäle] sich dem Heldentod mit allem Geschick entzogen, und weiterhin, sie haben die ungeheuren Anstrengungen der Führung (durch’s Telephon), der riesigen Märsche (auf der Landkarte) und die gewaltigen Blutverluste (ihrer Truppen) in bester Gesundheit überstanden.«
Joachim Hans von Palmström (= Hein Herbers), 4.5.1929, in: ‚Das Andere Deutschland‘, weil die Generäle des Ersten Weltkriegs auch zehn Jahre nach dessen Ende ihr Leben genießen konnten.
»Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.«
Erich Maria Remarque, 3.2.1963, in einem Interview mit Friedrich Luft, Sender Freies Berlin (SFB) [Das Fernsehinterview findet sich in der ARD-Mediathek.]